Umsetzung Ganztagesgrundschule
Das vorgeschlagene Dreisäulen-Modell ist nach unserer Auffassung eine Lösung, die allen Beteiligten gerecht wird: An erster Stelle den Schülerinnen und Schülern, die je nach Bedürfnis, Interesse und Belastbarkeit alle Möglichkeiten für Schule im Halbtag, Ganztag oder flexible Betreuung in der Spielkiste haben. Die Eltern können wählen zwischen einer Ganztagesbetreuung mit schulischem Konzept oder der Flexibilität der kommunalen Betreuung.
Positiv sehen wir auch, dass vergleichbare Betreuungszeiten wie in den Kindergärten angeboten werden, auf die die Eltern bereits eingestellt sind. Die Schule wiederum kann mit den vorgeschlagenen 3 Tagen Ganztag an ihr in der Gemeinschaftsschule bereits praktiziertes Modell anknüpfen und wird durch die Spielkiste mittwochs und freitags entlastet.
Anpassung Richtlinien und Gebühren Spielkiste
Bei dieser Frage vertraten wir in unserer Fraktion unterschiedliche Positionen: Während einerseits die Gebührenerhöhung als vertretbar erachtet wurde - vor dem Hintergrund, dass der Ausgangswert sehr niedrig angesetzt ist und es bei der Schulkindbetreuung Ermäßigungen für alleinerziehende Eltern und Familien ab dem zweiten Kind gibt, wurde auf der anderen Seite argumentiert, dass eine Erhöhung in dieser Form den Eltern nicht zumutbar sei. Auch dem Kompromissvorschlag, welcher eine verringerte Gebührenanhebung bei der Hausaufgabenbetreuung und Ferienbetreuung vorsieht (und mehrheitlich im Rat angenommen wurde) konnten nur Teile der Fraktion zustimmen.
Spielkiste: Verbesserung der Akustik
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die betreuten Kinder leiden unter einer Lärmbelastung in den Innenräumen. Wir begrüßen daher, dass durch den Einbau von Akustik-Elementen der Geräuschpegel gesenkt werden soll.
Freizeitpark Heidesee - Weichen für die Zukunft gestellt
Der Heidesee musste hatte in der vergangenen Saison mit Widrigkeiten (z.B. Brand des Kiosks) kämpfen, diese wurden aber gut gemeistert, ingesamt verlief die Saison gut. Nach wie vor ist der See wichtig für die Bürgerinnen und Bürger, wird gut angenommen – und das soll auch so bleiben. Wichtig ist uns, dass Rutsche und Kleinkindbecken auch in der nächsten Saison erhalten bleiben. Eine Gastronomieangebot vor Ort wird gewünscht und gebraucht. Da nach dem Brand des Kiosk eine Container-Lösung zeitlich nicht so schnell umsetzbar und überdies sehr teuer ist, halten wir es für sinnvoll, mit dem Pächter noch einmal über eine Verwendung von Streetfood-Wagen ins Gespräch zu kommen. Für sehr sinnvoll halten wir den Vorschlag, fürs Parken Gebühren zu erheben. Auf diese Weise kann die Gemeinde zumindest einen Teil ihrer Kosten senken. Wer umweltfreundlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder einem voll besetzten PKW den See besucht, zahlt nichts oder weniger – dies ist in unserem Sinne. Wir begrüßen, dass auch ein Saison-Parkticketangeboten wird. Dem in der Sitzung von der CDU-Fraktion eingebrachten Vorschlag, in den ersten 3 Stunden die Parkgebühren zu staffeln, können wir auch zustimmen. Die Umsetzung über eine Anlage zur Fahrzeugerkennung wird sich schnell amortisieren, daher stimmen wir für den Kauf (anstelle zu mieten). Das Park konzept am Heidesee soll aber nicht dazu führen, dass es zu einem vermehrten Wildparken (z.B. in der Kronauer Allee) kommt. Von uns erging daher der eindringliche Hinweis, dass hierfür der konsequente Einsatz des gemeindlichen Vollzugsdienstes (gerade auch am Wochenende und in den Ferien) nötig ist.
Schnelles Internet in Forst: „Ausbau Graue Flecken“
Für den Ausbau von Randbereichen mit Glasfaser in Forst gibt es Fördermittel in Höhe von 90%. Die entstehenden Kosten halten sich für die Gemeinde im Grenzen, dafür erhalten Heidesee, verschiedene Vereinsgelände sowie Olgahof und Bacherhof eine sehr gute Internetverbindung. Wir stimmen daher dem Ausbau zu.
Für Sie im Gemeinderat,
Hermann Eiseler, Judith Thomsen und Christian Holzer