Forst hat ein finanzielles Polster und kann Familien entlasten

Veröffentlicht am 14.11.2023 in Gemeinderatsfraktion

Der SPD-Fraktion fehlt die genaue Aufschlüsselung der Betriebskosten der Forster Kitas, anhand derer man Einsparungspotentiale ableiten könnte. Seit Jahren vergleichen wir die Kosten für die Betreuung in Forst und in anderen Gemeinden und sehen hier, dass unsere Kosten vergleichsweise hoch sind, auch wenn man einbezieht, dass unsere Kitas einen hohen Qualitätsstandard aufweisen. Zu unserer SPD-DNA gehört die Einschätzung, dass unsere Kitas Einrichtungen sind, die Familien ermöglichen, Berufstätigkeit und Familie zu vereinbaren sowie soziales Lernen und frühkindliche Bildung fördern.

Aus diesem Grund haben wir in den vergangenen Jahren entweder gegen die vom Städtetag empfohlenen Erhöhungen der Beiträge gestimmt oder uns für eine geringere Erhöhung als Kompromiss eingesetzt. Auch in dieser Runde lehnen wir eine Erhöhung um die vorgeschlagenen 8,5% ab.

Abgeleitet wird der Vorschlag des Städtetags (und Anfangs der Verwaltung) für eine Erhöhung der Beiträge in diesem Jahr um 8,5% aus den gestiegenen Personalkosten, die sich durch Tariferhöhungen (Grundgehalt und Zulage) sowie die Inflationsausgleichsprämie ergeben.

Vorschläge und Abstimmungsverhalten von unserer Seite zur Senkung von Kosten zielten darauf, in den verschiedenen Einrichtungen vergleichbare Bedingungen zu schaffen, z.B. bei der Vereinheitlichung der Öffnungszeiten, der Einführung der Anmeldeplattform Little Bird, der Angleichung der Leitungsfreistellung sowie bei der Verköstigung, bei der in der Vergangenheit in einigen Einrichtungen vor Ort gekocht, in anderen aber „gecatert“ wurde. Hier wäre ein einheitlicher Standard wünschenswert, wobei das Catering die kostengünstigere Variante darstellt. Auch sehen wir Unterschiede in den Gruppengrößen bei kirchlichen und kommunalen Kindergärten. Die Gemeinde Forst hat ein gute finanzielles Polster in Höhe von über 10. Mio. Euro. Zur Entlastung der vielen Familien in Forst sollten wir bereit sein einen Betrag in Höhe von 20.000 Euro bereitzustellen. Dies ist auch für die gesamte Volkswirtschaft gut, da durch ein zuverlässiges Betreuungsangebot der Kitas beide Elternteile arbeiten gehen können.

Bei der kommenden Gemeinderatsitzung soll nun final über die Anpassung der Beiträge entschieden werden.

 

Für Sie im Gemeinderat

Hermann Eiseler, Judith Thomsen und Christian Holzer

 

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