Startschuss für die Umsetzung der Ganztagesschule
Der Gemeinderat hat mehrheitlich der Beschlussvorlage zur Einführung und Umsetzung der Ganztagesschule in Wahlform zugestimmt - in starkes Signal dafür, dass der Gemeinde weiterhin viel daran liegt, in Bildung zu investieren und gute Bedingungen für die Schülerinnen und Schüler, ihre Familien sowie die Lehrerinnen und Lehrer zu schaffen. Unsere Fraktion hat im Rat intensiv dafür geworben, weil wir in dem vorgeschlagenen Modell eine gute Lösung sehen, durch welche die
verschiedenen Bedürfnisse der Familien nach Beschulung bzw. Betreuung abgedeckt werden: Halbtagsschule, Kommunale Betreuung bis 14.00 Uhr sowie Ganztagesschule nach Schulgesetz mit Beschulung an drei Nachmittagen. An den anderen Nachmittagen sowie morgens vor dem Unterricht wird die Kommune zudem Betreuungszeiten abdecken. Dafür nimmt die Gemeinde Geld in die Hand, da die Einführung der Ganztagesschule bauliche Veränderungen erforderlich machen. Die Schule soll drei zusätzliche Räume für verschiedene Angebote am Nachmittag (z.B. Ruhe, Werken, Bewegung) erhalten, zudem wird das Lehrerzimmer vergrößert. Eine Investition an der richtigen Stelle, wie wir finden.
Anpassung Kindergartenbeiträge
Wir sehen die Kostensteigerungen im Bereich der Kinderbetreuung, die sich vor allem aus den erhöhten Personalkosten ergeben. Gleichzeitig haben wir die finanzielle Belastung der Familien im Blick. Eine Erhöhung der Beiträge um 3,5%, wie von Verwaltungsseite vorgeschlagen, erschien uns daher als ausgewogener Kompromiss. Die Mehrheit im Rat folgte allerdings dem Antrag der CDU, die Beiträge um 7% zu erhöhen – gegen die Stimmen unserer Fraktion.
Schienengütertrasse
In seinem Vortrag lieferte der Sachkundige Bürger Herr Garre wertvolle Erläuterungen zur Vorzugsvariante der Schienengütertrasse. Für Forst relevant ist vor allem, dass diese auf der Höhe des Ortes schon in einem Trog in der Einfahrt in einen Tunnel verläuft - ein Vorteil im Hinblick auf Schallschutz. Herr Garre erklärte weiterhin, eine Tieferlegung ab Hambrücken sei sinnvoll. Auch dies würde für Forst die Lärmbelästigung verringern. Mit diesem Vorschlag wird er sich in den weiteren Planungsprozess einbringen.
Für Sie im Gemeinderat: Hermann Eiseler, Christian Holzer und Judith Thomsen