Umsetzung Rechtsanspruch Ganztagesschule: Gute und zuverlässige Betreuung!

Veröffentlicht am 01.05.2024 in Gemeinderatsfraktion

Für unsere Fraktion ist dieses Thema von besonderer Bedeutung: Es geht um die Forster Kinder, die viel Lebenszeit in der Schule verbringen und darum, dass genau diese Zeit gut gestaltet ist. Es geht um die Eltern und Familien, die für ihre familiären und berufliche Situation eine passende, verlässliche und gute Betreuung für ihre Kinder benötigen.  Und es geht um alle an der Schule und Betreuung Beteiligten (Schulleitung, Lehrer, Betreuer in der Spielkiste), die wesentlich dazu beitragen, dass dies ein guter Ort für die Kinder ist.  (und die dies mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen ermöglichen müssen).

 

Die Bedarfslage der Eltern für die Betreuung ihrer Kinder wurde im Vorfeld durch einen Fragebogen ermittelt. Wir nehmen das Ergebnis der Umfrage ernst und interpretieren es so: Wir sehen eine Mehrheit (50 Prozent), die sich eine Betreuung durch die Spielkiste wünscht (mit der Mehrheit bis 14.00 Uhr). Wir sehen auch, dass ein Drittel der Eltern sich die Betreuung durch eine Ganztagesschule wünscht. Der Bedarf nach Betreuung vor Unterrichtsbeginn ist ebenfalls gegeben. Daraus ergibt sich für uns die Notwendigkeit, beides (Ganztagesschule und Spielkiste) für die Eltern und Kinder vorzuhalten sowie natürlich weiterhin die Möglichkeit das Kind für die Halbtagsschule anzumelden. Die Ganztagesschule ist somit freiwillig! Beides muss für die Kinder und Eltern verlässlich sein. Dafür braucht es Personal, egal in welchem Modell. Die Gemeinde ist hierbei in der Pflicht. Insgesamt wird es in der Schule einen höheren Raumbedarf geben, die Gemeinde muss hierfür schon jetzt Fördermittel beantragen, zumal diese nach dem Windhund-Prinzip verteilt werden. Aus diesem Grund stimmten wir für den Punkt 7 der Sitzungsvorlage, ein Fachingenieurbüro mit der ersten Kostenermittlung zu beauftragen.

Im Vorfeld der Sitzung hat es Unruhe und Unmut gegeben: Die Beteiligten (Lehrer/innen/Eltern und Gemeinde), die ja bereits zum Thema zusammengearbeitet haben und die Umfrage auf den Weg gebracht haben, waren nach der Auswertung der Umfrage nicht zeitgleich auf einem Informationsstand, wie das Ergebnis aussieht. Das sollte nicht vorkommen, weil es eine gute Zusammenarbeit erschwert. Wir möchten, dass alle an diesem Prozess Beteiligten möglichst zeitgleich Wissen über den Stand der Dinge haben. Dazu gehört, dass Informationen transparent weitergegeben werden. Vor der Entscheidung für die Einrichtung einer Ganztagesgrundschule nach Schulgesetz sollten alle Beteiligten noch einmal in einen Austausch gehen, dabei wäre es wichtig, dass Schule und Eltern Anregungen für ein inhaltliches Konzept und eine zeitliche Organisation geben.

 

 

 

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