SPD lehnt Beschlussvorschlag der Verwaltung ab: Heidesee soll kein reiner Baggersee (Badestelle) werden!

Veröffentlicht am 01.05.2024 in Gemeinderatsfraktion

Freizeitpark Heidesee: Weiteres Vorgehen nach dem Gutachten von Prof. Dr. Sonnenberg

Aus dem zum Heidesee erstellten Gutachten geht hervor, dass der aktuelle Betrieb nicht rechtmäßig organisiert ist. Als Alternativen werden für die Badesaison 2024 drei Möglichkeiten benannt: Badestelle, Naturbad klein, Naturbad groß. Wir halten Möglichkeit „Naturbad, klein“ für am geeignetsten: Zum einen ist im Naturbadbetrieb durch die Badeaufsicht eine größere Badesicherheit gewährleistet. Im Badestellenbetrieb erfolgt die Nutzung des Sees auf eigene Gefahr, dies halten wir für problematisch. Wir wünschen uns nicht nur Rechtssicherheit, sondern Rechtssicherheit UND Badesicherheit! Wir sehen es auch nicht, dass die Gemeinde durch den Betrieb des Heidesees als Badestelle eine große Kostenersparnis erwirkt.

 

Denn zum einen ist Personal bereits eingestellt bzw. von Aquality „eingekauft“, zum anderen werden bei einem Betrieb der Badestelle Kosten an anderer Stelle entstehen (höhere Ausgaben für Ordnung, Müllentsorgung, Reinigung, Security). Hinzu kommt der Wegfall der Einnahmen. Der Wegfall der Einnahmen (2023 waren dies 120.000 Euro) wurde in der Kostenaufstellung nicht berücksichtigt!  Wir befürchten außerdem, dass der Heidesee seinen Charakter als gepflegter, kinder- und familienfreundlicher Freizeitpark verlieren wird. Leider konnten wir uns in dieser Argumentation nicht durchsetzen, die anderen Fraktionen stimmten mehrheitlich für den Betrieb des Heidesees als Badestelle.

Wir werden uns weiterhin für den Freizeitpark Heidesee einsetzen – als Familienbad für ALLE. Seit 2014 fordern wir ein neues Konzept für den Heidesee, das wirtschaftlicher und ökologischer ist sowie für mehr Rechtssicherheit sorgt.

 

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