Weniger offene Jugendarbeit in Forst

Veröffentlicht am 27.07.2020 in Pressemitteilungen

Gemeinderat lehnt SPD-Antrag auf Ausschreibung vakanter 50%-Stelle ab.

In der Gemeinderatssitzung vom 20.07.2020 wurde der Antrag der SPD-Fraktion auf Ausschreibung einer vakanten 50%-Stelle für die offene Jugendarbeit zur Beschlussfassung vorgelegt.

Zu Beginn des Jahres war es zu einer Stellenkürzung im Bereich der Jugendsozialarbeit gekommen, da durch Personalratstätigkeiten weggefallene Stellenanteile nicht ersetzt wurden. Betroffen davon ist die offene Jugendarbeit, was sich in verminderten Öffnungszeiten des Jugendhauses niederschlägt. Nicht ins Gewicht fiel dies in Zeiten der Schließung des Jugendhauses durch die Corona-Pandemie. Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen könnte das Jugendhaus nun wieder die gewohnten Öffnungszeiten anbieten, in der Realität geschieht dies momentan aber nur an einem Nachmittag, was die Jugendsozialarbeiter vor Ort ausdrücklich bedauern.

Die SPD-Fraktion hatte deshalb den Antrag gestellt, die vakante 50%-Stelle im Bereich der Jugendsozialarbeit neu auszuschreiben. Die Fraktion sieht, dass Jugendliche in Forst durchaus viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung haben. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Vereine, die wertvolle Jugendarbeit leisten. Nicht alle Jugendliche aber betätigen sich in Vereinen. Das Jugendhaus bietet für alle Kinder und Jugendlichen einen Ort, um sich mit anderen Jugendlichen zu treffen und Freizeit zu verbringen. Für Probleme aller Art stehen hier Jugendsozialarbeiter zur Verfügung und können frühzeitig Hilfen und Unterstützung anbieten. Dieses niederschwellige Angebot im Bereich der Jugendarbeit darf nicht beschnitten werden.

Leider fand der Antrag der SPD im Gemeinderat keine Mehrheit. Die Mehrheit des Gemeinderats folgte dem Vorschlag der Verwaltung, die Frage der Stellenausschreibung der Haushaltsstrukturkommission zu übergeben. Damit bleibt offen, ob und wann diese Stelle überhaupt wiederbesetzt wird. Nach Meinung der SPD-Fraktion wird hier an der falschen Stelle gespart - nämlich bei der Jugend, dabei heißt es oft bei schönen Reden: "Die Jugend ist die Zukunft!"

 

Ihre Gemeinderäte

Hermann Eiseler, Christian Holzer und Judith Thomsen

 

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