Header-Bild

Herzlich willkommen beim SPD-Ortsverein Forst

Gemeinderatsfraktion

Ehrenamt in Forst

Antrag der SPD-Fraktion im Forster Gemeinderat
Hier. Weitere Punkte für die Entscheidung im Gemeinderat

Anerkennungskultur schaffen – freiwilliges Engagement fördern

Der Gemeinderat möge beraten:

10 Punkte zur Förderung der Anerkennungskultur

Vorschlag 1: Nicht erst nach 20 Jahren „Danke“ sagen
Wir begrüßen die jeweils neuen Freiwilligen, die von den Forster Vereinen nominiert werden, zu einer eigenen Feier, bei der sie Wertschätzung erfahren und sich über ihre Motivation, Wünsche und Erfahrungen austauschen können. Ein so institutionalisierter Austausch mit Bürgern, Vereinen und Initiativen lässt Aktionsfelder und „Mitmach-Möglichkeiten quer durch alle Generationen entstehen.

Vorschlag 2: Kontinuierliche öffentliche Anerkennung für geleistetes Engagement
Wir bedanken uns bei freiwillig Engagierten in Forst durch Würdigungen beim jährlichen Neujahrsempfang oder bei einer eigenen Veranstaltung („Freiwilligenfest“).
Zu klären ist, wer nominiert! Hierfür kommen der Gemeinderat bzw. ein Unterausschuss, eine Arbeitsgruppe der oder eine eigene Jury in Frage.

Vorschlag 3: Vergünstigungen für besonders Engagierte einführen
Besonders Engagierte erhalten Vergünstigungen wie verbilligte Fahrtickets im ÖPNV, Bonushefte u.ä. für öffentliche Einrichtungen wie Heidesee oder Bücherei oder auch Gutscheine für Theaterbesuche. Eine Ehrenamtscard kann solche Angebote bündeln. Für diesen Vorschlag bedarf es klarer Kriterien. Zu klären ist, ob die Kosten über Sponsoring getragen werden können. (Hessen-card)

Vorschlag 4: Anerkennung durch Beteiligung an relevanten Entscheidungen
In Forst werden die Möglichkeiten der Mitwirkung an relevanten Entscheidungen von ehrenamtlich Tätigen ausgebaut. Die Schnittstelle für ehrenamtliches Engagement oder ein zu gründender Beirat machen jährlich Vorschläge an den Gemeinderat, wer bei welchen Projekten wie hinzugezogen werden sollte.

Vorschlag 5: Stärker auf Weiterbildung setzen
Anerkennungskultur ist eng verknüpft mit Weiterbildung: Um engagierte Bürgerinnen und Bürger fachlich zu unterstützen, sollten regelmäßig Freiwilligenseminare angeboten werden. Eine Kooperation mit VHS ist denkbar. Eine weitere Idee ist, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Begrüßungsfestes einen Gutschein für eine Weiterbildung auszuhändigen. Zur Förderung einer hohen Motivation und Kreativität sowie im Hinblick auf neuere Entwicklungen im Tätigkeitsfeld ist eine kontinuierliche Weiterbildung nötig. Dies gilt es, von Anfang an deutlich zu machen.

Vorschlag 6: Durch Kompetenznachweise unterstützen
Zertifikate, Nachweise, Zeugnisse und Referenzen - diese können bei Ausbildungs- und Studienplatzsuche, aber auch bei der Suche nach einem Arbeitsplatz hilfreich sein, wenn Schulen, Universitäten und Arbeitgeber den Wert des Engagements und die dort gewonnenen Kompetenzen zu würdigen wissen und als relevanten Faktor bei erforderlichen Auswahlentscheidungen berücksichtigen.

Vorschlag 7: Umfassende Information geben
Die Gemeindeverwaltung stellt umfassende Informationen zur Freiwilligenarbeit zur Verfügung. Ein wichtiges Thema ist beispielsweise der Versicherungsschutz:
Die Engagierten sollten umfassend gegenüber bestehenden Risiken abgesichert werden. Ergänzend zu den gesetzlichen Bestimmungen und eventuell bestehenden Versicherungen sollten alle persönlichen Risiken aus der konkret ausgeübten Tätigkeit versichert werden. In jedem Fall sollten abgeschlossen werden:
• eine Unfallversicherung (Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten, Wegeunfälle) sowie
• eine Haftpflichtversicherung (Sach- und Personenschäden Dritter).
• Beim Einsatz eines privaten Kfz sollte eine Fahrzeugversicherung auch fahrlässig verursachte Schäden abdecken (ohne Teilkasko und Rückstufungsschaden).
• Anhand der konkreten Aufgaben und Risiken sollte geprüft werden, ob auch ein Rechtsschutz (Streitfälle wegen Klagen Dritter) erforderlich ist.

Vorschlag 8: Eine Sonderserie in den lokalen Medien
Freiwillige verfügen über vielfältige Kompetenzen und sind zugleich Vorbilder für die Gesellschaft. Mehr bürgerschaftliches Engagement und damit eine Stärkung der Zivilgesellschaft könnte in Medien und Öffentlichkeit gefördert werden durch:
• eine verstärkte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger nach dem eigenen Beitrag für das Gemeinwohl fragt,
• Informationen darüber, wo und wie man sich freiwillig engagieren kann,
• die öffentlichkeitswirksame Darstellung von Umfang und Bedeutung der Leistungen Engagierter.
In einem ersten Schritt könnte bekannt gegeben werden, was es in Forst bereits an Anerkennung für Ehrenamtliche von Gemeinde bzw. Vereinsseite gibt. Hierzu zählen die Verleihungen der Ehrenbürgerwürde und der Bürgermedaillen.

Vorschlag 9: Unternehmen stärken bürgerschaftliches Engagement
Die örtliche Wirtschaft ist ein starker Partner für bürgerschaftliches Engagement. Über Sponsoringaktivitäten hinaus kann sie bürgerschaftliches Engagement fördern, indem beispielsweise
• das freiwillige Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Berichterstattung in den Medien des Unternehmens oder der Lokalpresse gewürdigt wird,
• Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Freistellungen und flexible Arbeitszeiten für bürgerschaftliches Engagement gewährt werden,
• eine Beteiligung an den durch das Engagement entstandenen Unkosten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt oder
• bürgerschaftliches Engagement systematisch in die Personalentwicklung integriert und als Kompetenzgewinn für das Unternehmen verstanden wird.

Die Gemeindeverwaltung kann dieses Thema in die Diskussion mit der örtlichen Wirtschaft einbringen. Hierfür eignen sich Gespräche direkt mit den Unternehmen oder der Gewerbeverein.

Vorschlag 10: Forst wird Mitglied im BBE, dem bundesweiten Netzwerk für das bürgerschaftliche Engagement

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) – im Juni 2002 gegründet – ist ein gemeinsames Netzwerk von Bürgergesellschaft, Kirchen, Staat und Wirtschaft mit dem gemeinsamen Ziel, bestmögliche rechtliche, institutionelle und organisatorische Rahmenbedingungen für das bürgerschaftliche Engagement zu schaffen. Die Palette der derzeit rund 170 Mitgliedsorganisationen reicht von Wohlfahrtsorganisationen, gemeinnützigen Dachorganisationen über Stiftungen und Wirtschaftsunternehmen bis zu einzelnen Kommunen und Bundesländern. Das Netzwerk zielt auf die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in allen seinen Formen und allen gesellschaftlichen Bereichen wie Soziales, Gesundheit, Sport, Kultur, Bildung und Wissenschaft, Umwelt, Hilfs- und Rettungsdienste, Selbsthilfe, gesellschaftspolitische Beteiligung, Stiftungsaktivitäten und unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement. Dabei orientiert sich das BBE am Leitbild einer aktiven Bürgergesellschaft, die durch ein hohes Maß an Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung des Gemeinwesens geprägt ist. Die Mitgliedschaft kostet 100 Euro im Jahr. Als Mitglied im Netzwerk kann sich Forst als engagierte Kommune profilieren und von anderen Kommunen lernen.

Begründung:
Oberster Grundsatz der Anerkennungskultur ist, den einzelnen Bürger, die einzelne Bürgerin mit allen Fähigkeiten und Talenten in den Mittelpunkt zu stellen und seine und ihre Wünsche und Ideen ernst zu nehmen. Angebote von Seminaren und Fortbildungen geben das nötige Rüstzeug für Freiwilligenarbeit. Die drei „W“ - Wertschätzung, Würdigung und Weiterbildung - sind die Schlüsselbegriffe der Freiwilligenarbeit.

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) schreibt in einer Broschüre:

Wer gibt, erhält auch etwas zurück. Für freiwillig Engagierte ist das nicht nur die Spielfreude der Fußballjugend, das Lächeln eines alten Menschen oder die Begeisterung des Publikums über Musik und Kunst. Ein Gewinn liegt auch in dem Gefühl, selber etwas Gutes getan und bewirkt zu haben. Freiwillig Engagierte erfahren eine besondere Anerkennung, wenn Politik, Gesellschaft und Trägerorganisationen angemessene und innovative Wege des "Zurückgebens" finden, die sich nicht auf ein einmaliges "Dankeschön" beschränken.

Angemessene Formen der Wertschätzung basieren darauf, dass Anerkennung ein wesentlicher kultureller Bestandteil unserer Gesellschaft ist. Elemente einer so verstandenen Kultur der Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements sind im Besonderen:
• Freiräume, in denen Engagierte ihre Fähigkeiten und Talente, Neigungen und Stärken zur Entfaltung bringen können (und ihre Schwächen toleriert werden),
• Möglichkeiten der Mitwirkung an relevanten Entscheidungen,
• Abbau geschlechtsspezifischer Prägungen von Organisationsstrukturen und Zugängen zu ehrenamtlichen Führungspositionen,
• Förderung, die Engagierte durch fachliche Beratung, Begleitung, Bildung und Reflexion ihrer Arbeit erfahren,
• Ausgleich von Kosten und Risiken, die ihnen bei ihrem bürgerschaftlichen Engagement entstehen,
• Lob und Bestätigung für gute und verbindliche Leistungen,
• Zuwendung und Freundlichkeit, die ihnen in der Gruppe und von Verantwortlichen entgegen gebracht werden,
• Schutz und Geborgenheit, die ihnen die Organisation/die Gruppe bei ihrem Engagement gibt,
• Dank, den sie für ihre Haltung und Leistung erfahren, sowie
• Kontinuität in der Anerkennung und Betreuung, die ihnen in ihrem Engagement zuteil werden.

(…)

Der Nutzen und der Sinn ihres Wirkens erschließt sich für Ehrenamtliche im größeren Zusammenhang insbesondere dann, wenn:
• die Gesellschaft den geleisteten Beitrag der Freiwilligen (offen oder anonym erbracht) als nutzbringend und hilfreich bewertet,
• die Freiwilligen erfahren, dass ihr Engagement nicht ausgenutzt, sondern wertgeschätzt wird,
• die Freiwilligen spüren, dass sie durch ihr Engagement – z.B. im Vereins- und Verbandswesen in den Bereichen Sport, Kultur, Gesundheit, Soziales, Umwelt oder im kommunalen Raum – diese Bereiche mitprägen und mitgestalten und so positiv auf das Gemeinwesen einwirken,
• die Freiwilligen neben klar definierten Aufgabenbereichen auch Freiräume erhalten, um Neuerungen anstoßen oder erproben zu können, und für die Freiwilligen erkennbar wird, dass sie sowohl für andere als auch für sich selbst mehr Lebensqualität erzielen.“

In diesem Sinne wollen wir in Forst die Anerkennungskultur zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements stärken.

SPD Fraktion im Gemeinderat von Forst

Ehrenamtliche

Herrn
Bürgermeister
Reinhold Gsell
Rathaus
76694 Forst
06. Oktober 2008

Verwaltungshaushalt für das Jahr 2009

Ehrenamtspass
Antrag zu den Etatberatungen 2009

Der Gemeinderat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, einen Vorschlag für einen Ehrenamtspass dem Gemeinderat vorzulegen. Mit diesem Ehrenamtspass sollten die ehrenamtlich tätigen die Möglichkeit haben, verschiedene Gemeindeeinrichtungen wie z.B. Eintrittskarten für den Heidesee, freie Nutzung der Gemeindebücherei, Vergünstigungen für kulturelle Veranstaltungen - Veranstaltungen in der Bücherei, Volkshochschule, Musik im Jägerhaus usw.

Begründung:

Jeder Dritte in Deutschland engagiert sich ehrenamtlich. In Deutschland sind 23 Millionen Menschen über 14 Jahren ehrenamtlich in Vereinen, Verbänden, Initiativen oder Kirchen tätig. Viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens würden ohne Ehrenamtliche kaum mehr existieren. Neben Betreuung von Kindern und alten Menschen zählen dazu: Dienste bei Natur- und Umweltschutz, Agenda 21 Projekten, Tierschutz, Telefonseelsorge, Caritas, Diakonie, Hilfsorganisationen, Freiwillige Feuerwehr sowie in Sport-, Kultur- und anderen Vereinen. Dieses ehrenamtliche Engagement stellt einen unermesslichen Wert für die Gesellschaft dar und sollte durch die Einführung eines Ehrenamtspasses gewürdigt werden.

Beigefügt ist eine Kopie über die Bedingungen zur Ausstellung einer Ehrenamtskarte in Hessen. Abzurufen im Internet unter www.e-card-hessen.de.

Wir bitten mit dem Land Baden-Württemberg zu klären, ob es bei uns ähnliche Projekte gibt. Unser Antrag soll aber auch ohne Förderung des Landes bestehen bleiben.

SPD-Gemeinderatsfraktion

Theo Grimm Ulrike Böhrer-Leibold Ursula Firnkes
Fraktionsvorsitzender

Unser Motto:

Anerkennungskultur schaffen - freiwilliges Engagement fördern

Ehrenamt Sitzungsvorlage 27.7.2009

Ehrenamtspass

Die SPD Fraktion hat die Verwaltung beauftragt, dem Gemeinderat einen Vorschlag für einen Ehrenamtspass vorzulegen. Nach Auffassung der SPD Fraktion sollen mit dem Pass ehrenamtlich tätige Mitbürgerinnen und Mitbürger die Möglichkeit haben, verschiedene Vergünstigungen zu bekommen (beispielsweise Freikarten für den Freizeitpark „Heidesee“, freie Nutzung der Gemeindebücherei, Eintrittsermäßigung bei kulturellen Veranstaltungen in der Bücherei, der Volkshochschule, Musik im Jägerhaus usw.). Beispielhaft wurde die Ehrenamts-Card in Hessen angeführt.

Die Verwaltung hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt.

Im Bundesland Hessen kann eine Ehrenamts-Card bekommen, wer mindestens 18 Jahre alt ist und sich seit mindestens 3 Jahren ab 5 Stunden wöchentlich freiwillig ehrenamtlich engagiert. Die E-Card hat eine Gültigkeitsdauer von max. 3 Jahren. Die Ehrenamts-Card ist bei der Heimatgemeinde oder dem jeweiligen Landkreis zu beantragen. Der Antragsteller hat hierbei sein Engagement vom Verein, vom Verband oder der Heimatgemeinde bestätigen zu lassen.

Die Verwaltung hatte Kontakt mit dem Land Hessen. Demnach ist die Ehrenamts-Card in 21 Landkreisen und 12 Städten (wie Frankfurt, Bad Homburg, Darmstadt, Kassel, Wiesbaden, Rüsselsheim usw.) erhältlich. Neben der öffentlichen Hand (Kreis und städtischen Einrichtungen) bieten teils auch Vereine, Kreditinstitute, Restaurants, Firmen usw. Vergünstigungen an.

Im Land Baden-Württemberg selbst gibt es keine Ehrenamts-Card wie in Hessen.

In Forst gibt es seit 2002 eine Ehrenkarte. In den Genuss der Karte kommen die Träger der Verdienstmedaille der Gemeinde Forst, sie haben sich in vielfältiger Weise in der Gemeinde mit großem Engagement ehrenamtlich eingebracht. Die Inhaber bekommen im Folgejahr der Verleihung Vergünstigungen bei Veranstaltungen örtlicher Vereine.

2009 haben 24 Träger der Verdienstmedaille die Ehrenkarte 2009/2010 erhalten, mit der folgende Vergünstigungen in Anspruch genommen werden konnten/können:

Athletenclub 1978 Freier Eintritt zum Ronal-Cup am 19./20.06.2009
Turnverein 1897 Forst e.V. Freier Eintritt bei den Handballspielen Saison 2009/2010
Musikverein Freier Eintritt beim Frühjahrskonzert 2010
Forster Fastnachts- und Tanzclub Freier Eintritt beim Prinzenball 2009
Fußballclub „Germania“ Forst Freier Eintritt bei den Fußballspielen Saison 2009/2010
Heimat- und Kulturverein Freier Eintritt bei allen Veranstaltungen 2009/2010
Verein der Freunde des Hilsenhofes 1 Tag freie Unterkunft im Brennhäusle nur werktags
Tier- und Vogelpark e.V. 1 Essen mit Getränk beim Parkfest
Gesangverein Frohsinn Forst Kostenloses Hauptessen beim Waldseefest
Radfahrverein „Germania“ Freier Eintritt bei allen Veranstaltungen
Tauchsportclub „Bathyscaphe“ Kostenloses Mittagessen beim Taucherfest
Sozialverband VdK Bei Eintritt in den VdK ist der 1. Monat beitragsfrei
Verein der Vogelliebhaber Kostenloses Essen und 1 Getränk nach Wahl beim
Waldseefest
Reit- und Fahrverein Freier Eintritt beim Pfingstturnier 2009

Darüber hinaus werden alle Träger der Verdienstmedaille der Gemeinde Forst jährlich zum Neujahrsempfang eingeladen.

Seit Beginn dieser Aktion wurden 108 Verdienstmedaillen verliehen. Dies sind im Schnitt 14 im Jahr.

Es wäre denkbar, dass man die Vergünstigungen auch auf Gemeindeeinrichtungen ausdehnen könnte. Beispielsweise ein Jahr lang freien Eintritt im Freizeitpark „Heidesee“ (Wert 20.- Euro je Person). Denkbar wäre z.B. auch die Kosten für die Mitgliedschaft in der Bücherei ein Jahr lang zu übernehmen (12.- Euro/Jahr).

Bei 14 Ehrenkarten im Jahr, die beantragt werden, würde die Gemeinde hierdurch das Ehrenamt mit ca. 448 Euro/Jahr zusätzlich fördern.

Mit diesem Konzept könnte die Gemeinde das große Engagement der Geehrten noch umfassender würdigen. Bei einer Ausdehnung des Personenkreises auf weitere ehrenamtlich Engagierte müssten Kriterien festlegt und diese mit hohem Aufwand stetig geprüft werden. Die Frage stellt sich, in wie weit die Gemeinde, in Anbetracht bevorstehender schwierigerer Zeiten, mit höherem personellen Aufwand, das Thema Ehrenamts-Card vorantreiben möchte oder ob die vorhandene Situation beibehalten werden soll.

Es wird um eine grundsätzliche Diskussion gebeten.

Aufgestellt: Einverstanden:

Sachbearbeiter Bürgermeister